Vor der Saison: Was an Spritze und Mulcher jetzt geprüft gehört
Ein halber Tag Wartung im Frühjahr spart oft eine ganze Woche Ausfall mitten in der Saison. Vier konkrete Punkte, die wir bei jedem Check durchgehen.

Spritze und Mulcher stehen den Winter über meist still und kommen mit dem ersten warmen Tag wieder in den vollen Einsatz. Wenn dabei was klemmt, fällt es in der heißesten Phase auf — und kostet im Zweifel mehr als jede Saison-Vorbereitung.
Punkt 1 — Düsen prüfen. Verkalkte oder verschlissene Düsen kosten unauffällig Geld. Wir prüfen Durchfluss und Streubild, tauschen Sätze die nicht mehr im Toleranzbereich liegen. Dauert pro Spritze rund 30 Minuten.
Punkt 2 — Filter und Schläuche. Pflanzenschutzmittel-Reste, die über den Winter im System stehen, greifen Dichtungen an. Filter raus, durchspülen, Schläuche auf Risse abklopfen. Wer das übersieht, repariert oft erst, wenn die Spritze schon in der Anlage steht.
Punkt 3 — Schlegel- oder Sichelmesser. Stumpfe oder verbogene Messer schneiden nicht mehr, sondern reißen. Das kostet Spritsprit und stresst Lager und Antriebsstrang. Wenn der Verschleißgrenze nahe: jetzt tauschen, nicht im Juli.
Punkt 4 — Hydraulikschläuche. Risse im Mantel sind kein Schönheitsfehler. Bei den ersten warmen Tagen platzen sie gerne, und dann steht das Gerät mitten in der Reihe. Schläuche, die schon Spannungsrisse zeigen, gehören präventiv erneuert.
Wer den Check selbst machen will: gerne, wir geben Tipps am Telefon. Wer's lieber abgibt: Termine für die nächsten Wochen sind buchbar, einfach durchklingeln.

